Tiroler Abende in Innsbruck
mit der Familie Gundolf

Über uns: Familie Gundolf, Tiroler Alpenbühne Geschwister Gundolf

Zeittafel:

Wie die unten angeführte Zeittafel zeigt, kann die Familie Gundolf auf eine lange Tradition des Musizierens zurückblicken. Dieser Tradition fühlen wir uns zutiefst verpflichtet und präsentieren unserem internationalen Publikum im Rahmen des Programms daher ausschließlich Tiroler Volksmusik und traditionelle Tänze. Dass es sich bei den Tiroler Abenden der Familie Gundolf um eine qualitativ hochwertige und authentische Veranstaltung handelt die höchsten Ansprüchen gerecht wird, haben Volksmusik-Experten und Volkskundler mehrfach bestätigt und so wurden wir 1985 von der Tiroler Landesregierung mit dem Prädikat „kulturell wertvoll“ ausgezeichnet.

1773

ca. gründete der Hinterhornbacher Bergbauer und Leidenschaftliche Musiker Franz Gundolf die erste Dorfmusikkapelle in Häselgehr im Tiroler Lechtal

1869

dessen Enkel Franz Paulo Gundolf wurde geboren. Dieser sollte eigentlich den Bergbauernhof weiterführen, verzichtet aber auf sein Erbe, um Lehrer zu werden. Sein Studium finanzierte sich Franz mit seiner selbstgebauten Zither. Er gab Musikunterricht und spielte und sang an vielen Abenden im Gasthof Breinößl in Innsbruck. Nach Abschluss seiner Lehrerausbildung übte Franz seinen Beruf in Seefeld in Tirol aus, wo er zudem auch Kirchenorganist war.

1905

wurde Kurt Gundolf als zweitältester Sohn von Franz Paulo und Rudolfine geboren. Aus dieser Ehe stammten insgesamt 8 Kinder. Alle beherrschten mehrere Instrumente und pflegten nicht nur die familiäre Hausmusik, sondern musizierten auch außerhalb. Kurt erlernte in Innsbruck den Beruf des Glockengießers wobei ihm zum Stimmen und Nachstimmen der Glocken sein absolutes Gehör sehr hilfreich war. Bei der Innsbrucker Stadtkapelle Wilten war er zudem 25 Jahre lang erster Solist am Flügelhorn.

1950

gründete Kurt mit seinen Brüdern Otto, Erich und Oskar die Kapelle Gundolf mit der er über Jahre hindurch in vielen Ländern Europas gastierte.

1967

Kurts Söhne Franz, Konrad und Ernst gründeten die heutige „Alpenbühne Geschwister Gundolf“. Gemeinsam mit Vater Kurt sowie den Schwestern Fini und Edith veranstaltete das Familienensemble im historischen Rittersaal im Stiftskeller in Innsbruck Tiroler Abende. Mit zunehmendem Erfolg erweiterte sich die Gruppe mit erstklassigen Sängern, Musikern und Schuhplattlern und trat auf mehreren Bühnen in der Stadt auf.

ab 1971

Die Familie Gundolf gastiert im Rahmen von zahlreichen Konzertreisen in vielen Ländern der Welt. Tourneen nach Deutschland, die Schweiz, Italien, Schweden und Dänemark während der ersten Jahre wurde gefolgt von großen Gastspielreisen nach:

  • Südafrika: Johannisburg, Kapstadt, Pretoria, Stellenbosch, Kimberly
  • USA: New York, Los Angeles, Alamedo, Rochester
  • Kanada: Toronto, Kitchener
  • UdSSR: Moskau, St. Petersburg, Wolgograd
  • Ägypten: Kairo
  • Japan: Tokyo, Nagasaki, Hiroshima, Nagano
  • Korea: Seoul


Diese Tourneen und Gastspielreisen wurden noch durch viele Fernsehauftritte vor Millionenpublikum in aller Welt ergänzt, so dass die Familie Gundolf heute für viele als die „Musikalischen Botschafter“ Innsbrucks und des Landes Tirol schlechthin gelten.

1985

Gutachten der Universität Innsbruck bestätigen die Authentizität und Unverfälschtheit des von der Familie Gundolf dargebotenen Programms. Der Tiroler Abend der Familie Gundolf wird darauf hin von der Tiroler Landesregierung mit dem Prädikat „kulturell wertvoll“ ausgezeichnet.

 

1989

Errichtung des neuen Veranstaltungssaales beim „Sandwirt am Inn“ in Innsbruck durch Franz und Jonna Gundolf.

 

1997

30jähriges Bestandsjubiläum der „Tiroler Alpenbühne Geschwister Gundolf“

 

2007

40jähriges Bestandsjubiläum der „Tiroler Alpenbühne Geschwister Gundolf“. Im Rahmen der Feierlichkeiten im Gasthof Sandwirt am Inn wird Ernst Gundolf stellvertretend für die gesamte Familie von Direktor Fritz Kraft das Goldene Ehrenzeichen des Tourismusverbandes Innsbruck und seine Feriendörfer verliehen.

2017

Die Tiroler Alpenbühne Geschwister Gundolf feiert 2017 ihr 50-jähriges Bestandsjubiläum